Nach einigen Startschwierigkeiten und gestrichenen Flügen konnten wir endlich unsere Reise antreten und nach Italien fliegen. Die Vorfreude war groß – sowohl bei den Lehrkräften (Frau Seidensticker-Block und Frau Suleyman) als auch bei den sechs Schülerinnen und Schülern.
Nach einem zweistündigen Flug nach Olbia und einer vierstündigen Zugfahrt nach Cagliari hatten wir es geschafft! Mit einem herzlichen „Ciao!“ wurden wir von den Gastfamilien begrüßt und in Empfang genommen.
Am Montag trafen wir uns gemäß Programm an der Schule. Dort wurden wir von Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern der sardischen Schule herzlich willkommen geheißen. Nach einer kurzen und informativen Präsentation über das Programm der kommenden Tage bekamen wir einen Einblick in den italienischen Unterricht – und konnten nebenbei am Buffet auch noch ein paar typische italienische Häppchen probieren.
Dann ging es gemeinsam mit den Sarden an den Strand – das Highlight, auf das alle gewartet hatten! Die Stimmung war ausgelassen, wir verstanden uns alle super – Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen.
Das weitere Programm bestand aus Besichtigungen monumentaler und historisch bedeutender Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel der Kirche Santa Maria di Castello und der Statue von Carlo Felice, die wir beide bei einer großen Stadttour durch die wunderschöne Hauptstadt Cagliari bestaunten.
Am Mittwoch spazierten wir durch die ehemaligen Salinen von Quartu Sant` Elena, einem heutigen riesigen Naturreservat, dort konnten wir auch Flamingos in freier Wildbahn beobachten, ein unvergesslicher Anblick!
Am nächsten Tag besuchten wir eine Biologische Station, wo wir viel über Tiere des Mittelmeeres und deren Schutz lernen konnten. Es wurden dort z.B. verwundete Delfine und Schildkröten versorgt.
Besonders beeindruckend war die antike Ruinenstadt Nora, deren faszinierende Geschichte uns nachhaltig beeindruckte.
Natürlich durften wir auch die italienische Küche kennenlernen. Sowohl beim Willkommensessen am Sonntag als auch beim Abschiedsessen am Freitag genossen wir gemeinsam Pizza in einer typisch italienischen Pizzeria.
Am Samstag, dem 25. April, traten wir schließlich die Rückreise an – diesmal deutlich unkomplizierter. Um 16:00 Uhr trafen wir uns am Flughafen in Cagliari und mussten uns von unseren Gastfamilien verabschieden. Die Stimmung war gedrückt, und auch die ein oder andere Träne wurde vergossen. Doch wir alle konnten auf eine wunderbare Woche voller Erlebnisse, Abenteuer und unvergesslicher Erinnerungen zurückblicken – und uns auf den Gegenbesuch der sardischen Schülerinnen und Schüler am 4. Mai freuen.
Um 23:00 Uhr landeten wir schließlich erschöpft, aber glücklich in Hannover, wo uns unsere Eltern mit offenen Armen empfingen.
Diese Woche verging schneller, als wir gedacht hätten – doch wir alle haben etwas gelernt: Ein neues Land mag ungewohnt sein, aber es hält viele Überraschungen, Traditionen und Erfahrungen bereit, die unser Leben bereichern.




