Bei perfektem Wetter und mit guter Laune wurde nicht nur auf dem Sambesi geschippert, sondern auch etwas über Kommunikation unter Tieren gelernt. Da diese nicht über Whatsapp oder andere Messengerdienste miteinander kommunizieren können, muss es hier andere Wege geben. Da sich Tiere oft auch nicht direkt gegenüber stehen und somit nicht immer Körpersprache oder Laute austauschen können, werden viele Informationen über Duftstoffe weiter gegeben. So kann ein Eisbär z.B. auch einen Artgenossen über sehr große Entfernungen “erriechen”, auch wenn er ihm noch nie begegnet ist. Die Männchen der Kattas, eine Affenart aus Madagaskar (auch bekannt aus dem gleichnamigen Film), kämpfen dagegen mit ihrem durch Stinkdrüsen bedufteten Schwanz: Wer am meisten stinkt hat gewonnen!
Trotzdem bleiben viele Kommunikationsgeheimnisse auch noch ungeklärt, wie z.B. die Wohngemeinschaft zwischen Präriehunden und Schlangen. Hier beschützen einige Schlangen die Präriehunde in der freien Natur und fressen auch keine Präriehundbabys. Dafür dürfen sie den Wohnraum der Präriehunde mit nutzen. Ob die Präriehunde wirklich Parsel sprechen können ist hier noch nicht geklärt, aber irgendwie haben sie eine Fremdsprache erlernt.
Es gibt also noch viel zu erforschen über die Kommunikation und das nicht nur bei Tieren.
