Fortbildung im Zoo

Da wir Partnerschule des Zoo Hannover sind, der Zoobesuch und die Haltung von Tieren im Zoo aber auch kritisch gesehen werden, wurden in einer Fortbildung der Biofachschaft Fragen geklärt und Möglichkeiten zur unterrichtlichen Verankerung gegeben.

Nachdem am Weltlehrertag zunächst noch unterrichtet wurde, machte sich die Fachschaft Biologie anschließend auf den Weg zu einer Fortbildung zum außerschulischen Lernort „Zoo Hannover“. Hier wurde die Fachschaft von zwei netten KollegInnen aus hannoverschen Schulen durch den Zoo und teilweise hinter die Kulissen geführt. Beim gemeinsamen Austausch konnten viele Ideen zur Einbettung von unterrichtsrelevanten Themen geliefert werden: allein bei der Beobachtung der Gruppe von Zebras und Antilopen kann die Kommunikation der Tiere innerhalb einer Art, aber auch zwischenartlich z.B. anhand des Fressverhaltens, beobachtet werden. Auch die Anpassungen oder die Ansprüche einer Art an ihren Lebensraum können am echten Objekt, z.B. beim Gang durch das Pelikan-Gehege (die auch angefasst werden können, wenn sie das wollen), erfasst werden.

Für den Biologieunterricht sind mit einem Zoobesuch besonders die Themen Ökologie und Evolution auch an Buntbarschen, Flusspferden, Schimpansen oder Präriehunden erlebbar. Tiere, die sonst nur auf Bildern im Biologiebuch zu sehen sind, können hier also „in echt“ beobachtet werden. So z.B. die ökologischen Abhängigkeiten von Flusspferden und Menschen oder die Evolution bei Primaten beim Beobachten der Schimpansen oder die Kommunikation von Pavianen. Es gibt es viele Möglichkeiten, um die Themen anschaulicher und damit einprägsamer und verständlicher bei SchülerInnen zu verankern.

Ökologie rund ums Flusspferd

Auch Lehrkräfte müssen immer weiter lernen