Das Beste sind die Feste!

Kategorie:Religion

Oder "einander besser kennenlernen": Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen gestalten einen interreligiösen Kalender.

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Das Beste an der Schule sind die Unterbrechungen, Feiertage, Wochenenden und Ferien eingeschlossen. Furchtbar wäre es, wenn die Zeit ohne Höhepunkte gleichmäßig fließen würde und wir immer nur funktionieren müssten. Mal Pause machen, ausschlafen, sich besinnen, feiern mit Freunden und in der Familie, das brauchen wir alle. Und es gibt uns ein Gefühl von Geborgengeit, wenn wir Traditionen pflegen, auch hier in der Schule: wenn wir zum Beispiel einen Tannenbaum aufstellen und die Klassenzimmer mit Sternen schmücken.

Welche Feiertage wir begehen und wie wir sie feiern, das hängt meist von der Religion ab, in der wir aufwachsen. Auch Menschen, die nicht glauben, freuen sich natürlich über freie Tage. Meist übernehmen sie einfach die Feiertage der Religion, in der ihre Vorfahren gelebt haben, machmal, ohne den Inhalt genauer zu kennen. In der Schule treffen sich viele Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und religiösen Hintergrund. Die Feste, die unser Leben schön machen, sind also unterschiedlich.

Doch weil das Schuljahr mit seinen Feiertagen und Ferien sich stark am Kirchenjahr orientiert, kann es sein, dass viele von uns muslimische und jüdische Feiertage gar nicht wahrnehmen. Dass wir nicht wissen, wann einige von uns vielleicht gerade fasten oder wann sie das fröhliche Zuckerfest feiern. Oder wann man in der Synagoge in Hameln gerade Neujahr feiert. Dabei sind auch diese Feste wirkliche Höhepunkte, auf die einige von uns sich freuen und die sie prägen.

Mit ihrem „Interreligiösen Kalender“ wollen die Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen auf alle wichtigen Feiertage aufmerksam machen. In ihrem Kalender sieht man in jedem Monat drei Kreise: für das Judentum, das Chrsitentum und den Islam. Weil alle drei eine Heilige Schrift haben, sind die Kreise mit Texten aus ihrer Heiligen Schrift ausgefüllt – in den Monaten ohne Feiertag. Wenn es in einem Monat einen Feiertag gibt, findet man im Kreis der entsprechenden Religion ein Bild das zeigt: Achtung, Feiertag! An diesem Symbol erkennt man auch schon, worum es bei diesem Feiertag geht. Wenn das nicht reicht, kann man gerne mal nachfragen: Sag mal, was feiert Ihr eigentlich nächste Woche? Und wenn Ihr merkt, dass wir ein Fest vergessen haben, dann macht uns doch darauf aufmerksam. So können wir uns besser kennen und verstehen lernen.

Am 15. Februar feiern Christen Rosenmontag und der Aschermittwoch am 17. Februar leitet die Fastenzeit ein. Juden feiern am 25. und 26. Februar das Purimfest.

Im Januar feiern die Christen das Fest der heiligen drei Könige.